| Die Osterburger Literaturtage |
| Osterburg hat eigene Literaturtage. "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen", schrieb einst Hermann Hesse. Das nahmen kunstsinnige Osterburger wörtlich, als sie ihre kleine Stadt 1999 eine Woche lang zum Mekka für Lesende und Schreibende machten. Seitdem gibt es alljährlich im Herbst die OLITA, die Osterburger Literaturtage, eine Mischung aus Lesungen, Konzerten und Schreibwerkstätten. Hellmuth Karasek, Walter Kempowski und Hermann Kant gehören zu den Autoren und Künstlern, die bisher an der Erfolgsgeschichte mitschrieben. Entstehung und Finanzierung 1998 wurden die 7. Literaturtage des Landes Sachsen-Anhalt an die Stadt Osterburg vergeben. Sie waren ein Riesenerfolg. Deshalb entstand die Idee, eigene Literaturtage ins Leben zu rufen. Die Organisation oblag dem Team der Stadt- und Kreisbibliothek. Es leistete hierbei hervorragende Arbeit, denn schon im Oktober 1999 konnten die "I. Osterburger Literaturtage" eröffnet werden. Die tragende Säulen der OLITA sind die Stadt Osterburg (Organisation und Durchführung), der Landkreis Stendal, der Förderverein der Schriftsteller Sachsen-Anhalt, der Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt (Co-Finanzierung) und nicht zu vergessen die Sponsoren, die eine immer größere Bedeutung gewinnen. Kultureller Höhepunkt Die "Osterburger Literaturtage" gehören mittlerweile zum festen Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt, des Landkreises Stendal und des Landes Sachsen-Anhalt. Denn jedes Jahr im Oktober/November präsentieren sich Künstler aller Genre mit ihren Veranstaltungen in der Bibliothek, in den Schulen und in anderen Einrichtungen. Auch besondere Veranstaltungsreihen wie "Jazz und Lyrik", Ernest-Hemingway- und Erich-Kästner-Abende sowie Chorkonzerte bereicherten die Literaturtage bisher. Besonders bemerkenswert ist das kreative Mitgestalten der Kinder und Jugendlichen bei den Literaturtagen durch eigene Veranstaltungen, wie z.B. das "Puppenspiel von Kindern für Kinder" oder die Lesung der "Federfüchse", einer Jugendschreibwerkstatt. Viele Veranstaltungen sind bereits zu einer beliebten Tradition geworden: so das "Literarisch-Kulinarische" in der Buchhandlung, die Frauen-Lese-Nacht in der Bibliothek, das Meeting mit Lesung, Musik und Menü in der Diakonie Königsmark, die "Plattsnacker-Tiet" im Café Behrends, sowie die Lesungen des Clubs Altmärkischer Autoren im Gymnasium und bei "Texte treffen Celtic Music". Die Mischung aus prominenten Dichtern, guten Musikgruppen, ausgezeichneten Schauspielern sowie Kunst und Literatur aus der hiesigen Gegend machen die Literaturtage so erfolgreich. Dass sich die Osterburger Literaturtage im Laufe der Jahre zu einer solch beliebten und gut besuchten Veranstaltungsreihe entwickelt haben, ist vor allem dem Engagement des ehemaligen Bibliotheksleiters Manfred Güßfeld (*1952 - †2007) sowie dem Einsatz des ehemaligen Bürgermeisters Hartmuth Raden (*1954 - †2011) und seiner Frau Sabine zu verdanken. Informationen und Bilder zu den Programmen der vergangenen Jahre finden Sie unter www.literatur-tage.de |