Bis zum 16. August 2026 ist im Osterburger Kreismuseum eine neue Sonderausstellung unter dem Titel „Osterburger Straßen in Ansichten – Früher und Heute“ zu sehen. „Die Ausstellung nimmt Besucher mit auf eine Reise durch die Stadtgeschichte Osterburgs vom Jahr 1780 bis in die Gegenwart“, so Florian Fischer. Der Museumsleiter stellt historische Darstellungen aus verschiedenen Zeiten, ergänzt durch aktuelle Fotografien, die aus dem gleichen Blickwinkel gefertigt wurden, in Aussicht. „Wir beschränken uns nicht nur auf die Vergangenheit und bieten so spannende Aha-Momente. Sie machen die vielen Veränderungen bis in die Gegenwart sichtbar“, so Fischer weiter.
In Zusammenarbeit mit den Lokalhistorikern Lothar Müller und Jörg Gerber hat das Team des Kreismuseums eine Vielzahl von historischen Bildern, Dokumenten und Artefakten zusammengetragen, die die Vergangenheit nicht nur zeigen, sondern auch mit Fakten belegen. Dabei orientierten sich Fischer und Co. an der Arbeitsweise der Ausstellung „Gaststätten des Altkreises Osterburg" und erstellte eine wissenschaftliche Dokumentation zu den Häusern und ihren Bewohnern.
Dabei kommen auch wenig bekannte Details ans Licht: So hieß ein Teil der heutigen Naumannstraße im Jahr 1780 noch „Türkeistraße“ und die heutige Blumenstraße trug einst den klangvollen Namen „Neue Welt". Hinter vertrauten Fassaden verbergen sich überraschende Geschichten, die das Museum nun erstmals einem breiten Publikum zugänglich macht. .



